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Schnelle und einfache Zuckerbestimmung im Heu

Dass der Zuckergehalt im Raufutter ein kritischer Faktor in der Pferdefütterung ist, spricht sich unter Pferdehaltern und Stallbetreibern immer mehr rum. Aber woher weiß ich denn, wie viel Zucker in meinem Heu ist? Oder im Bewuchs meiner Weideflächen? Gerade in der Anweidezeit ist das Risiko einer Hufrehe durch hohe Zuckergehalte im Gras, insbesondere bei unerkannter Insulinresistenz, nicht zu unterschätzen. Um zu wissen, wie viel Zucker im Futter ist, nimmt man üblicherweise von dem fraglichen Futter Proben und schickt diese dann an eines der landwirtschaftlichen Untersuchungslabore, um sie analysieren zu lassen....
GesundheitHaltung & PflegeJahreszeitenKrankheiten, Ursachen. TherapieansätzeSommer

Hufrehe von kurzen abgenagten Wiesen – kann das sein?!

Hufrehe im Sommer auf der abgenagten, vertrockneten Weide? Das kann doch gar nicht sein?! Sobald der erste Aufwuchs weggefressen ist, stellen viele Stallbetreiber die stoffwechselempfindlichen und hufrehegefährdeten Pferde auf die Weideflächen, weil ja „dann nichts mehr da ist, was Hufrehe machen könnte“. Der Gedanke dahinter ist ja nachvollziehbar: der erste Frühlingsaufwuchs ist sehr nahrhaft und für viele leichtfuttrige Kandidaten, insbesondere mit einer Hufrehe-Vorgeschichte, absolut nicht zu empfehlen. Was dabei aber oft vergessen wird ist die Tatsache, dass abgenagte Weiden nicht unbedingt weniger gefährlich sind. Pferde fressen normalerweise das Gras nur...
GesundheitJahreszeitenKrankheiten, Ursachen. TherapieansätzeWinter

Achtung! Erhöhtes Hufreherisko

Mit dem kommenden kalten Wetter und den gefrorenen Böden ist es verführerisch, die Pferde mal vom Matschauslauf auf die Weiden zu lassen, damit sie sich endlich mal wieder richtig austoben können. Für gesunde Pferde ist das natürlich überhaupt kein Problem, nach einigen Galopprunden die Nase zu senken und ein wenig am gefrorenen Gras zu knabbern. Auch Wildpferde fressen im Winter das, was sie finden und dazu gehören auch gefrorene Pflanzenteile. Die meisten Pferde in unseren Ställen sind aber nicht 100%ig gesund, auch wenn sie von außen vielleicht keinen kranken Eindruck...
GesundheitHerbstJahreszeitenKrankheiten, Ursachen. Therapieansätze

Woher kommen die Herbst-Hufrehen?

Sind die Pferde jetzt noch auf der Weide, dann steigt das Hufrehe-Risiko überproportional an. Denn viele Pferde leiden unter einer nicht erkannten Dysbiose im Dickdarm. Das heißt, dass es hier zu Verschiebungen in der Mikroflora gekommen ist und dort Mikroorganismen wachsen, die beim Wildpferd nicht oder nur in geringsten Mengen vorkommen. Diese Fehlkeime können bei erhöhten Fruktanwerten im Gras zu einer schlagartigen pH-Wert Absenkung und damit Hufrehe beitragen. Die Fruktanwerte steigen insbesondere an, wenn auf den Weiden viele moderne Zuchtgräser stehen und wenn die Tage sonnig und die Nächte kalt...