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AllgemeinGesundheitHaltung & PflegeKrankheiten, Ursachen. Therapieansätze

Warum verschwindet Kotwasser beim Anweiden?

Gerade die Besitzer von Pferden mit Kotwasser können oft gar nicht schnell genug anweiden, weil ihr Pferd mit Beginn der Weidesaison oft die Kotwasser-Problematik ablegt. Es gibt zu Kotwasser kaum Forschung, aber eine Menge Erfahrungswerte. Zu den häufigsten Ursachen für Kotwasser gehören Stress, Magengeschwüre und eine Fütterung, die zu Dysbiosen mit Darmübersäuerung führt. Viele Pferde leiden im Winter in Offenstallgruppen unter Dauerstress: Zu große Gruppen auf zu engem Raum, häufiger Wechsel und Neuintegration auf engen Winterausläufen, zu wenige Fressplätze oder insgesamt zu wenig Raufutter, fehlende oder zu kleine eingestreute Liegefläche,...
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Fressgeschwindigkeit bremsen

Nur weil man vorsichtig anweidet, ist man vor Störungen der Verdauung nicht gefeit. Gerade bei warmem, regenreichen Wetter sprießen die Wiesen schneller, als man gucken kann und die Pferde stürzen sich mit Begeisterung auf dieses Gras. Studien haben gezeigt, dass Pferde ihre Fressmenge um das Vierfache (!) steigern können, wenn sie nur kurze Zeit Zugang zum Futter haben. Ein Pferd kann also in 10min Anweidezeit so viel Gras aufnehmen, wie es im Sommer, bei längeren Zeiten, in 40min fressen würde. Das ist jetzt kein Freibrief, die Pferde gleich für zwei...
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Weide zu – Kotwasser an

Leider kennen das nur zu viele Pferdehalter - sobald die Weiden geschlossen werden, geht es wieder los mit dem Kotwasser. Im Frühjahr dann umgekehrt: sobald das Pferd auf die Weide kommt, ist das Kotwasser auf magische Weise verschwunden. Kotwasser kann sehr viele Ursachen haben, daher muss man sich jeden Einzelfall genau anschauen. Wenn die Pferde im Sommer mit ausgedehntem Weidegang kein Kotwasser zeigen, sobald sie auf dem Paddock stehen aber sofort wieder loslegen, dann sollte man vor allem drei Punkte adressieren: Raufutter, Magengeschwüre, Haltungsstress - wobei es durchaus Überschneidungen geben...
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Hufrehe von kurzen abgenagten Wiesen – kann das sein?!

Hufrehe im Sommer auf der abgenagten, vertrockneten Weide? Das kann doch gar nicht sein?! Sobald der erste Aufwuchs weggefressen ist, stellen viele Stallbetreiber die stoffwechselempfindlichen und hufrehegefährdeten Pferde auf die Weideflächen, weil ja „dann nichts mehr da ist, was Hufrehe machen könnte“. Der Gedanke dahinter ist ja nachvollziehbar: der erste Frühlingsaufwuchs ist sehr nahrhaft und für viele leichtfuttrige Kandidaten, insbesondere mit einer Hufrehe-Vorgeschichte, absolut nicht zu empfehlen. Was dabei aber oft vergessen wird ist die Tatsache, dass abgenagte Weiden nicht unbedingt weniger gefährlich sind. Pferde fressen normalerweise das Gras nur...
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4 wichtige Tipps zur Anweidezeit

Je grüner die Wiese jenseits des Winterauslaufs wird, umso länger werden Hälse und Lippen, um unter dem Zaun hindurch ein paar Halme zu erhaschen. Spaziergänge werden zur Zerreißprobe für Stricke und Nerven, weil das Gras doch allzu sehr lockt. Wenn die Anweidezeit vor der Tür steht beginnt damit bei vielen Besitzern die Sorge vor Verdauungs- und Stoffwechselproblemen. 1) Langsam anweiden Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die Anweidezeit für Pferde ausgesprochen belastend ist. Dennoch gibt es noch immer Pferdebesitzer oder Stallbetreiber, die die Pferde von heute auf morgen gleich...