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Atemwege und Immunsystem fit machen für das „Erkältungswetter“

Atemwege und Immunsystem fit machen für das „Erkältungswetter“
© Adobe Stock / tstockphoto

Je ungemütlicher das Wetter wird, desto höher ist auch immer das Risiko für Atemwegsinfekte. Die Chinesische Medizin sagt nicht ohne Grund: „Die feuchte Kälte lässt die Krankheit ins Haus“. Entsprechend ziehen von Herbst bis Frühling die Erkältungsinfekte durch die Ställe.

Vorbeugend kann man hier Kräuter geben, die das Immunsystem stärken (z.B. OKAPI Imuno-Kräuter), damit das eigene Pferd weniger anfällig für die Erkältungserreger ist, die von infizierten Pferden ausgehustet werden.

Natürlich spielt hier wie so häufig auch Stress eine große Rolle, denn Stress unterdrückt das Immunsystem, sodass sich der Organismus gegen pathogene Keime schlechter zur Wehr setzen kann.

Daher sollte man gerade zum Winter hin schauen, wo man vielleicht noch Stress abbauen kann.

Wo kann man die Gruppendynamik optimieren, indem bestimmte Pferde z.B. zeitweise abgetrennt werden, wie kann man das Raufuttermanagement verbessern durch mehr Fressplätze, Slowfeeder (Heunetze, -kisten, -tonnen…) und wie kann man über freie Bewegung den Stressabbau unterstützen, beispielsweise durch Freilauf auf dem Reitplatz oder in der Halle oder auch mal 15 Minuten über die gefrorene Koppel buckeln? Aber wenn dann alle rundherum husten, dann hilft oft auch das beste Immunsystem nichts mehr – das kennen die meisten von uns aus eigener Erfahrung.

Daher sollte man immer rechtzeitig schleimlösende Hustenkräuter und ein Glas Honig in die Stallapotheke stellen, damit sie griffbereit sind, wenn es los geht. Die Hustenkräuter können mit heißem Wasser als Tee aufgegossen werden, im lauwarmen Zustand dann einen Löffel Honig unterrühren und so verfüttern. Zusammen mit „Schonprogramm“ kann man sein Pferd sehr gut darin unterstützen, Erkältungsinfekte zeitig wieder los zu werden. Sollte der Infekt mit hohem Fieber einhergehen oder sollte sich ein harmlos scheinender Infekt trotz „Schonprogramm“ und Hustentee über mehr als 2-3 Wochen hartnäckig halten, dann muss unbedingt der Tierarzt kontaktiert werden und hier ist dann ggf. auch Inhalation oder medikamentöse Unterstützung mit Schleimlösern indiziert. Auf Bronchodilatoren sollte man weitestgehend verzichten, sofern das Pferd normal atmen kann. Der Husten ist ein wichtiger Reflex, um gelösten Schleim aus den Atemwegen zu transportieren. Unterdrückt man diesen Reflex, dann kann der Schleim in den unteren Atemwegen versacken und dort zu chronischen Atemwegsproblemen führen. Daher Schleim mit Kräutern, Inhalation oder medikamentös lösen und abhusten lassen und das Ganze mit einem ruhigen Bewegungsprogramm kombinieren, das hilft nicht nur bei uns sondern auch bei den Pferden am besten, um durch die Erkältungszeit zu kommen.

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