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Vorsicht: Weidegras!

Vorsicht: Weidegras!
© Adobe Stock / encierro

Durch die derzeitigen Witterungsbedingungen ist das Weidegras stark gestresst:
Tagsüber teilweise warm und sonnig, nachts dafür kalt, das fördert nicht nur die Einlagerung von Fruktanen,
sondern auch die Vermehrung von Endophyten.
Beides ist problematisch für Pferde, insbesondere wenn sie ohnehin schon unter Stoffwechselproblemen leiden. Hier reichen schon kleine Mengen, um den Organismus erheblich zu belasten. 

Fruktan kann bei einer vorliegenden Dysbiose im Dickdarm unsauber abgebaut werden, was zu schnellen pH-Wert Absenkungen und damit einem Massensterben der Darmflora führen kann. Endophyten sind symbiontisch in Pflanzen lebende Pilze, die zwar die Pflanze stressresistenter machen, aber deren Stoffwechselprodukte für Pferde leider unverträglich sind. 

Deshalb reagieren derzeit viele Pferde mit angelaufenen Beinen, oder anschwellendem Halskamm, Wallache oft auch mit Schlauchtaschenödemen, Stuten mit Unterbauchödemen. Einige zeigen auch Aufgasungen und Blähungen bis hin zu Koliken und wieder andere reagieren mit Hufrehe und wir beobachten ein erhöhtes Auftreten von Mauke und/oder Raspe bei anfälligen Pferden. 

Wir empfehlen daher dringend, insbesondere stoffwechselbelastete Pferde derzeit nicht mehr an Weidegras zu lassen – weder zum „Austoben“ auf die Weide zu stellen, noch beim Spazierengehen knabbern zu lassen. Sollte das Pferd bereits Anzeichen einer Überlastung durch Fruktan oder Endophyten zeigen, dann sollte im Fall von Hufrehe oder Kolik natürlich sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden. Sind die Symptome zwar sichtbar, aber noch im vertretbaren Bereich, sollte man dennoch den Stoffwechsel unterstützen, sich wieder zu balancieren.

Hier kann man durch die Gabe von Bitterkräutern die Stabilisierung des Darmmilieus unterstützen und regt gleichzeitig die Leberfunktion an, sodass Giftstoffe auch besser über den Galleweg wieder ausgeschieden werden können. Entschlackungskräuter regen die Nierenfunktion an, damit Ödeme schneller wieder abgebaut werden können. Bei Blähungen haben sich Darmwohlkräuter bewährt und im Fall von Kotwasser-Reaktionen kann auch Okapi ColoProct forte zugegeben werden, bis sich die Verdauungssituation wieder beruhigt hat. Unterstützend zur tierärztlichen Therapie kann bei Verdacht auf Hufrehe auch Okapi HoofCool forte gegeben werden, damit der Hufstoffwechsel schneller wieder in sein natürliches Gleichgewicht zurück findet.

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