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Weil man ist, was man isst

Weil man ist, was man isst

Fütterung einst und heute

Natural Horse Magazin, Ausgabe 01/2015

Autorin Dr. Christina Fritz

Vor etwa 55 Millionen Jahren bevölkerte der Urahn unserer heutigen Pferde, das Sifrihippus, die Wälder Nordamerikas und ernährte sich dort äsend von jungen Blättern, Knospen und Früchten – ähnlich wie das Reh in unseren Wäldern heute. Seine Zähne ähnelten denen des Menschen und waren damit für die Ernährung mit relativ weicher Nahrung geeignet.

Durch die klimabedingte Veränderung der Lebensräume wanderten die Pferdeartigen von den Wäldern aus in Gras- und Steppenlandschaften und verbreiteten sich in Folge von Nordamerika über die Beringbrücke nach Europa, Asien und bis nach Afrika. Durch die veränderten Lebensräume musste der Körper entsprechend angepasst werden – vom Auge bis zum Zahn: Die Pferde wurden vom geduckten „Pfotenläufer“, der durch das Dickicht des Waldes schlüpfen konnte, zum schnellen Zehenspitzengänger, der seinen Verfolgern auf der weiten Ebene durch rechtzeitige Sichtung und schnelle Flucht entkam. Die seitlich angebrachten Augen ermöglichten einen guten Überblick über die Ebene. Die Augen der Pferde sind daher heute noch wie eine Gleitsichtbrille aufgebaut: Ist der Kopf gesenkt, ist das Auge auf Nähe fokussiert, das Pferd kann mühelos sein Futter erkennen. Ist der Kopf erhoben, ist das Auge auf die Ferne fokussiert, Feinde können frühzeitig gesichtet werden.

Energiegewinnung

Die Zähne wurden der neuen Nahrung angepasst und sie entwickelten sich in die, die wir heute bei unseren Pferden kennen. Der Verdauungsapparat wurde ebenfalls an diese Nahrung angepasst. Da die Pferde kaum noch leicht verfügbare Nährstoffe wie Früchte oder Knospen zur Verfügung hatten, verlor der Dünndarm in der Verdauung zunehmend an Bedeutung. Das System wurde optimiert auf die Gewinnung von Energie aus sogenannten Strukturkohlenhydraten, den „Baustoffen“ der Pflanzen, zu denen vor allem Cellulose gehört. Das ermöglichte die Verwertung von harten Steppengräsern und -sträuchern und somit das Überleben selbst unter kargen und klimatisch harschen Bedingungen.

Mit der Domestizierung des Pferdes durch den Menschen vor etwa 6000 bis 8000 Jahren änderte sich in den Lebens- und Ernährungsbedingungen vorerst nicht viel. Das Pferd diente in der bäuerlichen Gesellschaft als Lastenträger, zog den Wagen oder Pflug oder beförderte den Menschen auf seinem Rücken. Dabei ernährte es sich immer noch ähnlich wie seine Vorfahren von dem, was am Wegesrand wuchs: Gräser, Kräuter, Zweige und Laub sowie Heu, das der Mensch für alle seine Nutztiere für den Winter bevorratete. Nährstoffreiche und leicht verdauliche Getreide oder Früchte waren viel zu wertvoll als menschliche Nahrung, um sie dem Pferd zu geben.

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