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Den Fellwechsel mit Kräutern sinnvoll unterstützen

Auch wenn die Sonne sich noch Mühe gibt – der heiße Sommer ist vorbei, der Herbst streckt schon seine langen Finger nach uns aus. Die Pferde reagieren damit, dass sie schon kräftig im Fellwechsel stecken, um in den kühler werdenden Nächten nicht zu frieren.

Der Fellwechsel im Herbst ist immer eine besondere Belastung für die Nieren und auch die Leber. Entsprechend neigen derzeit viele Pferde dazu, Lymphpölsterchen einzulagern, das Fell sieht zu struppig aus, einige zeigen Juckreiz oder das Hufhorn lässt zu wünschen übrig.

Hier bietet es sich an, den Stoffwechsel der Pferde mit Kräutern zu unterstützen. Lässt man sie in der Natur knabbern – so da noch etwas wächst und nicht längst vertrocknet ist oder gemäht wurde – dann gehen sie jetzt begeistert an Brennnesseln, zupfen die letzten grünen Birkenblätter oder suchen sich gezielt Ackerschachtelhalm, sie kauen aber auch die eine oder andere stachelige Distel und sogar die bittere Schafgarbe wird hier und da mitgefressen.

Viele der Pflanzen, welche die Pferde jetzt auswählen, unterstützen die natürliche Funktion von Leber und Nieren, sodass der Fellwechsel etwas leichter wird.

Wer nicht die Möglichkeit hat, mit seinem Pferd täglich Kräuter suchen zu gehen, kann natürlich auch Kräutermischungen zufüttern. Hier bietet sich zum Beispiel die Kräutermischung „Fellwechsel“ an aus dem Vierjahreszeitenprogramm von OKAPI, die wir gemeinsam mit dem OKAPI Team entwickelt haben.

Sie unterstützt die Pferde gezielt jetzt im September, damit sie gut ins Winterkleid und fit in den Herbst kommen. Bestehen schön deutliche Frühmarker für Nierenprobleme, z.B. erhebliche Probleme mit dem Fellwechsel bzw. der Fellqualität, massive Hufhornprobleme (Strahlfäule, Abszesse, White Line Disease, Hufrehe), generell Haut- und Fellprobleme (Ekzem, Haarlinge, Hautpilz), Immunschwäche (Neigung zu Infekten, schlechte Wundheilung) oder erhebliche Lympheinlagerungen (Pseudo-EMS), dann ist eher die kurweise Gabe von Entschlackungskräutern sinnvoll. Diese sind deutlich stärker konzentriert, sodass man eine kräftig anregende Wirkung auf die Nieren erzielt und damit den Stoffwechsel in Schwung bringt.

Die Fellwechsel-Kräuter wirken sanfter und durch ihre breit angelegte Kräutermischung auch auf mehreren Organebenen. Sie sind damit eher eine unterschwellige Unterstützung der Nierenfunktion als ein therapeutischer Eingriff.

Sollte Ihr Pferd schon deutliche Gesundheitseinschränkungen haben und jetzt eventuell sogar mit Hufrehe, Ekzem oder ähnlichen Symptomen reagieren, dann raten wir, einen kompetenten Therapeuten hinzu zu ziehen, um einen passenden Therapieplan zu erstellen.

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