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Frühlingsgefühle – der Fellwechsel kommt!

Mit dem milden Winter und dem jetzt schon beginnenden Frühling sieht man überall die Pferde Winterfell abwerfen. Gleichzeitig bilden sie ihr Sommerfell, das ihnen die Thermoregulation im Sommer erlaubt. Dieser Vorgang ist sehr belastend für den Eiweiß-Stoffwechsel und belastet damit Leber und Nieren.

Gleichzeitig ist der Stoffwechsel jedoch durch den langen Winter deutlich weniger fit als wenn die Pferde im Herbst ihr Fell wechseln. Weniger Bewegung auf den Winterausläufen sorgt für nur langsamen Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Bindegewebe.

Viele Pferde entwickeln jetzt eine Neigung zu angelaufenen Beinen, vor allem am Morgen. Auch leichte Haut- und Hufprobleme kann man bei vielen Pferden beobachten: etwas Mauke, ein bisschen Juckreiz, leichte Strahlfäule… Alles keine dramatischen Probleme, aber erste Hinweise darauf, dass der Stoffwechsel mächtig zu tun hat.

Es hat sich bewährt, die Pferde in dieser Zeit mit Kräutern zu unterstützen. Nur noch wenige Tage und die ersten Pflanzen werden anfangen, ihre Triebe nach der Sonne auszustrecken. Viele dieser Pflanzen werden dann gleich und mit großer Begeisterung von den Pferden gefressen. Die ersten Birkenblätter sind beliebter Bestandteil des Speiseplans, um die Urinbildung der Nieren anzuregen.

Auch der erste Löwenzahn wird gerne gefressen. Die Volksheilkunde beschreibt ihn als „blutreinigende“ Pflanze, deren Leber unterstützende Eigenschaften mittlerweile gut bekannt sind. Die enthaltenen Bitterstoffe regen außerdem die Peristaltik an, sodass der im Winter träge gewordene Darm wieder in Schwung kommt. Steht noch Schafgarbe auf der Weide, so wird sie spätestens jetzt abgeweidet und auch die letzten Hagebutten werden vorsichtig von den Sträuchern gepflückt.

Schafgarbe gehört zu den Leber unterstützenden Pflanzen, während Hagebutten in ihren Samen hochwertige Fettsäuren liefert, welche die Haut jetzt gut gebrauchen kann. Beobachtet man derzeit Pferde mit Weidezugang, so sieht man ihnen die Begeisterung für diese „Naturapotheke“ an.

Leider ist in nur wenigen Regionen genügend Platz vorhanden, um die Pferde ganzjährig auf die Weide zu lassen, sodass sie sich ihre Kräuter direkt aus der Natur holen können. Winter-Sandausläufe oder artenarme Weiden sind eher die Regel als die Ausnahme.

Daher empfehlen wir jetzt zum Fellwechsel die gezielte Zufütterung von Kräutern, um den Stoffwechsel anzuregen, damit das Pferd besser durch diese schwierige Zeit kommt. OKAPI Vierjahreszeitenkräuter bieten sich hier an, denn sie enthalten das an Kräutern, was sich Pferde in der Natur jetzt suchen würden: unterstützende Pflanzen für Leber und Nieren.

Wer noch Hagebutten vom Vorjahr getrocknet und eingelagert hat, kann diese jetzt auch noch zu Ende füttern, denn die meisten Pferde ziehen bald das Weidegras den Hagebutten vor. Hagebutten, Sonnenblumenkerne, Leinsamen oder OKAPI Wildsamenmischung können abwechselnd gefüttert werden und versorgen das Pferd mit wertvollen Fettsäuren für Haut und Hormonsystem.

Hat Ihr Pferd erfahrungsgemäß Probleme mit der Fellbildung und neigt auch zu schlechtem Hufhorn, dann kann jetzt eine Kur mit Zink und Schwefel angebracht sein.

Diese beiden Spurenelemente werden vor allem für die Bildung der Hornstrukturen benötigt und daher im Fellwechsel in erhöhtem Maß gebraucht. Sie können OKAPI Zinkchelat Plus und OKAPI Schwefel Plus in täglichem Wechsel geben, zum Beispiel eingemischt in eine Handvoll eingeweichter Esparsettencops. OKAPI Esparsette enthält einen hohen Anteil kondensierter Tannine, die Ihrem Pferd jetzt helfen können, sich gegen Strongyliden-Befall zu wehren.

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